Gerstensaft aus Sonnenkraft - jetzt auch in der Oberpfalz

Bier aus Hopfen, Wasser und Malz. Was sich so einfach anhört, ist in Wirklichkeit vom Ansetzen des Sudes
bis zum Abfüllen in die Flasche ein energetisch höchst aufwendiger Prozess.
Zunächst werden beim sogenannten Maischen hohe Temperaturen gehalten,
dann wird Maische und Würze gekocht und anschließend für die Gärung auf 6 Grad Celsius heruntergekühlt,
was genausoviel Energie erfordert wie das Erhitzen.

Während der ca. 8 Tage dauernden Hauptgärung wird das Jungbier bei etwa 6 Grad Celsius gekühlt
und bei der darauffolgenden sechswöchigen Lagerung erfolgt eine Kühlung auf 0-2 Grad Celsius.

Sowohl das Erhitzen als auch das Kühlen ist meist mit einem hohen Verbrauch
von kohlendioxidlastigen Energieträgern wie Schweröl, Heizöl usw. gekennzeichnet -
dies geht mit einem großen CO2-Ausstoß einher.
Wie dies aber nun auch auf umweltfreundliche Art und Weise bewerkstelligt werden kann,
beweist das Brauhaus Nittenau.

Seit ca. 3 Jahren arbeitet die Nittenauer Brauerei mit Solarstrom
und produziert ca. 60 % mehr regenerativen Sonnenstrom als im kompletten Brauereibetrieb verbraucht wird.
Damit liegt das Brauhaus Nittenau voll im Trend der neuen Umweltpolitik,
unterstützt durch zukunftsorientiertes und energiewirtschaftliches Handeln
nachhaltig die CO2-Reduktion und arbeitet der Ressourcenknappheit entgegen.

Um dieses Engagement zu honorieren, gibt es seit 2007 das "SOLARBIER"-Logo.
Dieses markenrechtlich geschützte Label "Solarbier - gebraut mit der Kraft der Sonne"
dürfen nur Brauereien führen, denen es gelingt, mindestens 25 % ihres Gesamtenergiebedarfs
durch regenerative Energien zu decken. Außerdem müssen sie sich strengen Kontrollen,
durchgeführt von der TU München-Weihenstephan, unterwerfen.

Das Brauhaus Nittenau erfüllt diese Kriterien mit einem Regenerativanteil von 94 %.
Dies bedeutet letztendlich, dass das NITTENAUER BIER nahezu CO2-neutral produziert wird.
Von den ca. 600 Brauereien in Bayern gibt es bisher nur 6 Betriebe,
die ihr Etikett mit dem Gütesiegel "SOLARBIER" schmücken dürfen.

Seit Anfang April 2009 strahlt die kleine Sonne auch auf den Bierflaschen
der Nittenauer Brauerei "Brauhaus Nittenau".

Dass Bier, maßvoll genossen, gesund ist, ist seit langem bekannt.
Wer jetzt noch Wert auf den Klimaschutz beim Verzehr des bayerischen Nationalgetränks legt,
kauft am besten Bier mit dem Solarbier-Logo.
Somit garantiert das bayerische Reinheitsgebot nicht nur die Qualität des Gerstensaftes,
sondern steht in Verbindung mit dem neuen Gütesiegel auch für dessen umweltfreundliche Produktion.

Gebraut mit der Kraft der Sonne

Ein signifikantes, markenrechtlich geschütztes Label SOLARBIER beinhaltet diese Inschrift.
Es weist auf die energetisch ökologisch ausgerichtete Herstellungsweise des Bieres hin.
Dieses Label darf nun - oberpfalzweit als erste Brauerei - das Brauhaus Nittenau
für seine Biere verwenden. Mit einem Regenerativanteil von 94 % gemessen am Gesamtenergiebedarf
erzeugt Diplom-Braumeister Josef Jakob sein Biersortiment.





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