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Bierkunde

Wasser - der Körper des Biers

Bier besteht zu mehr als 90 % aus Wasser, dessen Zusammensetzung entscheidend für die Qualität des Bieres ist. An die Qualität unseres Brauwassers stellen wir eine höhere Anforderung, als sie der Gesetzgeber für Trinkwasser vorschreibt. Jedes Brauwasser hat seinen eigenen Charakter. Geprägt wird er vor allem vom sehr unterschiedlichen Gehalt an verschiedenen in Wasser gelösten Mineralsalzen, wie z.B. Calcium und Magnesiumsalzen. Je nach Salzgehalt bzw. "Härte" eignen sich die Brauwässer für die Produktion bestimmter Biere: Weiches salzarmes Wasser für den hellen, hopfenbetonten "Pilsner" Biertyp, Wasser mit hoher Sulfathärte für den dunklen Biertypen.

Malz - Die "Seele" des Bieres

Das Braumalz, meist hergestellt aus Gerste und Weizen gibt dem Bier Geschmacksfülle und Farbe. Die zweizeilige Sommergerste ist eine Sonderkultur, die allein für die Braumalzbereitung angebaut wird. Bayerns Brauer verarbeiten pro Jahr rund 300.000 Tonnen Gerstenmalz und 75.000 Tonnen Weizenmalz. Das Bierland Bayerns ist dabei auch das bedeutendste deutsche Anbaugebiet für Braugerste.

Hopfen – Edle Würze des Bieres

Aus Bayern stammt ein Drittel der Welthopfenernte. Die Hallertau ist das größte zusammenhängende Anbaugebiet der Welt. Auch wir beziehen unseren Hopfen aus der Hallertau. Der Hopfen ist das Multitalent unter den Bierzutaten. Seine Bitterstoffe verleihen dem Bier die je nach Biersorte dezent bis intensiv ausgeprägte Bittere. Das Hopfenöl gibt ihm die typische Hopfenblume, also den Duft. Hopfen verbessert den Schaum, seine Gerbstoffe klären das Bier. Auch konserviert Hopfen auf natürliche Weise: Im gehopften Bier treten keine Krankheitserregenden Keime auf.

Der Brauprozess